Das Zweite Treffen

Es fand wieder in Dortmund in der Richardstr. 18 statt. Ich war sehr gespannt, da ich bei diesem Treffen die neue Schiene bekommen sollte.

Alles war wie gewohnt, das Labor mit den vielen Geräten, Geräusche aus den 3D-Druckern, und ein sehr freundlicher Empfang. Herr Dr. Blömer hatte auch schon „gelernt“ und gab mir zwar die Hand, aber drückte nicht mehr so fest. Händedrücken ist für mich immer eine Schrecksekunde, man sollte es abschaffen. Alleine schon die Viren in der Erkältungszeit und die Schmerzen, wenn man Rheumatiker ist. Schon aus diesem Grund wollte ich die neue Schiene, dann nehmen die Leute schon von allein Abstand von diesem deutschen Begrüßungsritual.

Schnell wurde die neue Schiene zur Begutachtung vorgelegt und es war sehr aufregend, ob sie denn wie von allen Beteiligten gewünscht auch passen würde. Sie passte!

Aufgrund von scharfen Kanten musste dann die Schiene noch etwas nachbearbeitet werden, Kanten wurden geglättet, kleinere Partien der Kanten noch abgeschnitten.

Das Projekt heißt SLS-Assist, Es bedeutet, dass man sich durchaus auch selber einbringen sollte. Ich habe jetzt die Schiene zuhause und überlege mir im nächsten Schritt wie man sie noch komfortabler machen kann. Ein Innenfutter muss noch eingeklebt werden und ein Verschluss angebracht.

Ich werde das im nächsten Beitrag zeigen. Vorstellen kann ich mir die nächsten Schritte schon.

Eine sehr schöne Begegnung lässt mich zudem gerne an dieses Treffen denken, herein kamen zwei sehr nette junge Leute, die im Moment dabei sind ein Netzwerk aufzubauen für Menschen mit Beeinträchtigungen und die Menschen, die Hilfsmittel konstruieren für Menschen mit Beeinträchtigungen. Das passt alles so gut zusammen.

Auf der Internetseite des „HelpCamps“ Projekts steht dann:


„Nun müssten Handwerker, Maker, Wissenschaftler und Menschen mit Beeinträchtigung nur noch zusammenfinden und gemeinsam starke Ideen umsetzen! Dafür sorgen wir jetzt beim Innovationsforum HelpCamps, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird. Unser Ziel: ein Co-Working-Netzwerk, in dem alle dauerhaft zusammenarbeiten.“

(Helpcamps.de)